Boston

December 8th, 2007

Nach 5,5h mit dem Greyhound bin ich endlich in Boston angekommen, war aber von den Vortagen noch so kaputt, dass ich nach dem Check-In nur die naehere Nachbarschaft und das Innere von Burger King erkundet habe. Den naechsten Morgen habe ich dann total verschlafen und wurde 12:00 Uhr von der Putzfrau geweckt.

Nachmittags bin ich dem Freedom Trail gefolgt, einer roten Linie, die sich durch ganz Boston zieht und an zahlreichen historischen Gebaeuden vorbeifuehrt. Ausgangspunkt war der Boston Common, ein Park im Zentrum von Boston. Der erste Eindruck von Boston sollte auch mein finaler bleiben. Boston ist einfach eine wunderschoene, dynamische und historische Stadt. Die (Elite-) Universitaeten geben der Stadt ein junges Gesicht waehrend viele der Gebauede sehr europaeisch aussehen und immerhin 200-300 Jahre alt sind. Fast alle Gebaeude wurden mit dreckigrotbraunen Ziegeln errichtet, was der Stadt ein sehr industriell gepraegtes Gesicht verleiht. Die Skyline ist zwar nicht so beeindruckend wie die von New York, aber kann sich dennoch sehen lassen. Ich finde, dass Boston ein grosses Frankfurt ist und dabei noch wesentlich mehr vom Wasser beeinflusst wird.

Nach dem Freedom Trail war ich im Zentrum (Downtown Crossing) um ein wenig durch die Laeden zu schauen und habe dann noch Korean Noodles in Chinatown gefuttert. Spaeter bin ich dann zurueck zum Hostel gefahren, wo ich Bouwe (Hollaender) und Alex (Brite) kennengelernt habe. Abends haben wir uns in den zwei Bars um die Ecke angeregt ueber stark maennliche Themen unterhalten, wie z. B. Krieg und Frauen.

Am naechsten Tag war ich auf dem Prudential Center und habe mir mit einem Brummschaedel knallhart den Skywalk gegeben. Das Prudential Center ist eine Art Empire State Building von Boston mit Audioguide. Nachmittags war ich dann mit meinen neuen Freunden in Cambridge an der University of Harvard zu einer Fuehrung, die wirklich interessant war und von einem ansaessigen Studenten (mit Ticks) geleitet wurde. Danach hab ich mir noch das MIT angeschaut und bin zurueck ins Hotel gelatscht, wo ich mich wieder mit den beiden anderen getroffen habe und den restlichen Teil von Downtown plus einem Chinarestaurant erkundigt habe. Nach zwei kuehlen Bier hab ich noch mit Sophie telefoniert und sitze jetzt vor dem Computer um diesen Eintrag zu beenden.

Morgen frueh gehts zurueck nach New York, wo ich mich erstmal um mein Stativ kuemmerm muss, was ich beim Empire State Building vergessen habe. :-(

Allgemein, Fotografie, Reisen, USA | Comments Jump to the top of this page

4 comments on “Boston”

  1. 01

    Wie kannst du bloß ein Stativ auf dem Empire State Building vergessen? hehe :D

    erik at December 9th, 2007 around 06:26
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  2. 02

    Des heißt übrigens nicht erkundigt,sondern erkundet…

    Mr.Recht-Schreibung at December 9th, 2007 around 06:32
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  3. 03

    Vollkommen richtig, Herr Neuschwander.

    philsn at December 9th, 2007 around 19:12
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  4. 04

    Hast’s wieder?

    danny at December 13th, 2007 around 05:24
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