New York II, Washington D.C. und Philadelphia
December 14th, 2007
Nach meiner Ankunft in New York habe ich im Manhattan Inn Hostel eingecheckt und wieder Lower Manhattan in Angriff genommen. Am naechsten Morgen wollte ich eigentlich zur Freiheitsstatue, aber die Sicht war zu schlecht. Insgesamt habe ich bis zu meiner Abfahrt nach Washington folgende Sachen gesehen:
- den Bronzestier im Bowling Green Viertel
- Battery Park
- New York Stock Exchange auf der Wall St.
- Mulberry St. durch Little Italy
- Broadway durch SoHo (Fashion-Mekka)
- South Street Seaport
- Grand Central Station
- Rockefeller Center
- Union Square
- Flatiron Gebaeude
- United Nations Gebauede
Das Hostel an sich war ziemlich cool (Manhattan Inn Hostel) und ich hatte zwei Brueder aus Brasilien bei mir im Zimmer mit denen ich abends und teilweise auch tagsueber unterwegs war.
Nach Washington D.C. bin ich mit irgendeinem Chinatown-Express gefahren, der mich fast direkt vor die Hostelhaustuer gefahren hat. Allerdings wurde mir von Einheimischen der Weg falsch erklaert, weswegen ich letztendlich ca. eine Stunde zu Fuss gebraucht habe. Nachmittags hatte ich dann trotzdem noch Zeit, mir die Bill of Rights und die Declaration of Constitution in den Nationalarchiven anzuschauen. Ausserdem habe ich noch einen Abstecher in das wirklich tolle International Spy Museum gemacht. Hier wurden alle moeglichen Spionagemethoden erklaert und Gegenstaende gezeigt. Die meisten Ausstellungsstuecke waren von der Stasi oder dem KGB.
Am naechsten morgen hat uns Larry, ein Einheimischer mit abgeschlossenem Geschichte-Studium, eine Tour gegeben, die so ziemlich alle Monumente in der Stadt abgedeckt hat. Nach 10 Tagen konstantem Herumlaufen haben meine Sohlen und Achillesfersen dann puenktlich zur Mittagspause aufgegeben und ich habe den ganzen Tag mit Leuten im Hostel gelabert. Abends war ich dann mit einem LA-Local (Jorge) Fotos vom Kapitol machen, in Chinatown essen und dann auf ein paar Bierchen in einer Rockbar namens Black Cat. Washington ist weitestgehend so, wie man es sich vorstellt und aus Politthrillern kennt. Man sieht viele geschaeftige Menschen in teurer, nobler Kleidung und die gesamte Stadt ist (per Gesetz) sehr flach und voll mit Monumenten und historischen Gebaueden.
Am naechsten Tag wollte ich eigentlich nach Philadelphia, dachte dann aber im Bus, dass ich mein Handy im Hostel habe liegenlassen und habe dem Busfahrer gesagt, dass ich aussteigen moechte. Nachdem ich dann eine Stunde zum Hauptbahnhof (zurueck) gelaufen bin und herausgefunden habe, dass ich mein Handy nur im anderen Rucksack hatte, wollte ich eigentlich mit dem Zug nach Philadelphia. 60$ wollte ich allerdings auch nicht berappen, weswegen ich dann doch weiter zum Greyhoundterminal gelaufen bin. Nach zahlreichen Zwischenstops war ich dann in Philadelphia und habe das schlechteste Sushi meines Lebens gegessen. (Teilweise Graeten im rohen Fisch!) Zwischenzeitlich hatte ich auch gemerkt, dass ich alle Buchungen ausversehen fuer einen Tag spaeter gemacht hatte, weswegen ich jetzt zwei Naechte in Philadelphia bleibe.
Da die Subwaystation geschlossen war musste ich sechs Bloecke durch eine ziemlich schlechte Gegend laufen. Das Hostel an sich ist echt der Hammer. Alles kostenlos und voll geil ausgestattet, leider war ich aber die erste Nacht mit fuenf anderen stinkenden Indern in einer Sechser-Zimmer. Ziemlich viel Pech fuer einen Tag also, aber dafuer habe ich coole Nike Sneakers gekauft, die 30$ reduziert waren. Ausserdem gibt es in Pennsylvania keine Sales Tax, wodurch ich nochmal gespart habe.
Heute habe ich mir die Bell of Liberty angesehen, das Liberty Building und die komplette Innenstadt abgelaufen. Ich war bei der Treppe, die Rocky im Film hoch und runtergesprintet ist und wollte eigentlich ins angrenzende Museum of Arts mit seiner aktuellen Renoir Ausstellung. Nach meinem Debakel von gestern habe ich es mir aber verkniffen, die 24$ zu investieren und anstatt dessen lieber die Stadt weiter zu Fuss erkundet. Philadelphia ist auch eine sehr schoene Mischung aus modernen und historischen Gebaeuden. Ich hatte mir die Stadt wesentlich industrieller vorgestellt und wollte eigentlich nur kurz hier bleiben. Im Nachhinein war es garnicht so schlecht, dass ich einen kompletten Tag hier hatte.
